Jung Process Systems schult 35 Teilnehmer aus dem internationalen Vertriebsnetz
Dreitägiges technisches Training vermittelt praxisnahes Wissen zu Auslegung, Betrieb, Montage und Schadensanalyse von HYGHSPIN- Schraubenspindelpumpen
Kummerfeld (Pinneberg), September 2026
Die Jung Process Systems GmbH hat ein dreitägiges internationales technisches Training für ihre Vertriebspartner durchgeführt. 35 Teilnehmer aus Europa, den USA, Chile und den Philippinen vertieften dabei ihr Wissen über die Auslegung, den Betrieb und die Wartung von HYGHSPIN-Schraubenspindelpumpen. Im Mittelpunkt standen der praktische Wissenstransfer sowie der fachliche Austausch zwischen den internationalen Partnern.
Zu den Teilnehmern gehörten unter anderem Vertreter aus Schweden, Finnland und Dänemark. Auch Vertriebspartner aus den USA, Chile und den Philippinen nahmen an der Veranstaltung am Unternehmensstandort in Kummerfeld bei Hamburg teil.
Schraubenspindelpumpen gehören zur Gruppe der Verdrängerpumpen und werden häufig eingesetzt, wenn eine schonende, hygienische und möglichst gleichmäßige Förderung erforderlich ist. In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie kommt es dabei nicht nur auf die Auswahl der geeigneten Pumpentechnologie an. Ebenso entscheidend sind die richtige Auslegung, die Wahl geeigneter Werkstoffe und Dichtungen sowie eine fachgerechte Montage und Inbetriebnahme.
„Viele Anwender sind mit dem Förderprinzip von Schraubenspindelpumpen noch nicht im Detail vertraut. Dadurch bleiben technische Vorteile für den jeweiligen Förderprozess mitunter ungenutzt“, erklärt Henning Grönwoldt-Hesse, Leiter Vertrieb und Konstruktion bei der Jung Process Systems GmbH. „Unsere Vertriebspartner stehen in engem Kontakt mit den Kunden. Sie müssen deshalb nicht nur die Produkte kennen, sondern auch die technischen Zusammenhänge verstehen und auf die konkrete Anwendung übertragen können.“
Technische Inhalte mit direktem Praxisbezug
Im theoretischen Teil des Trainings ging es unter anderem um die Auswahl von Dichtungen und Werkstoffen sowie um die wesentlichen Punkte bei Montage, Demontage und Inbetriebnahme. Ergänzt wurde das Programm durch die Analyse typischer Schadensbilder. Vermittelt wurde, wie sich mögliche Ursachen frühzeitig erkennen und betriebliche Störungen vermeiden lassen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Auslegung und Flexibilität der HYGHSPIN-Baureihe. Dabei wurde erläutert, wie sich die Pumpen abhängig von Fördermedium, Viskosität, Druckverhältnissen und weiteren Prozessbedingungen verhalten. Für die Praxis ist dieses Wissen insbesondere dann relevant, wenn unterschiedliche Produkte mit einer Pumpe gefördert oder bestehende Anlagen nachgerüstet werden sollen.
Am zweiten Trainingstag standen praktische Übungen im Mittelpunkt. An den Testständen wurden unterschiedliche Betriebsszenarien simuliert. Die Partner konnten dabei beobachten, wie sich die Pumpen in verschiedenen Betriebsbereichen verhalten und auf welche Anzeichen im Betrieb zu achten ist.
Ein Montage-Workshop ergänzte die praktischen Übungen. Außerdem erhielten die Teilnehmer bei einem Rundgang durch die automatisierte Fertigung der Jung & Co. Gerätebau GmbH Einblicke in die Herstellung und Bearbeitung der Edelstahlkomponenten.
Qualifizierte Partner als Unterstützung vor Ort
Mit dem Training verfolgt Jung Process Systems das Ziel, die technische Beratungskompetenz innerhalb des internationalen Vertriebsnetzes weiter auszubauen. Für Betreiber von Produktionsanlagen bedeutet dies einen direkteren Zugang zu anwendungsbezogenem Wissen – von der Auswahl der geeigneten Pumpentechnologie bis zur Unterstützung bei Inbetriebnahme, Wartung und Fehleranalyse.
„Der Austausch mit unseren Partnern hat gezeigt, wie wichtig eine gemeinsame technische Basis ist“, bilanziert Henning Grönwoldt-Hesse. „Wenn alle Beteiligten die Anforderungen des Prozesses, die Betriebsbedingungen und die möglichen Einflussgrößen verstehen, lassen sich Pumpenlösungen fundierter auslegen und Betriebsprobleme frühzeitiger vermeiden.“
Das Training bot neben den technischen Inhalten auch Raum für den internationalen Erfahrungsaustausch. Dabei wurden unterschiedliche Anwendungen, typische Herausforderungen im Betrieb und Erfahrungen aus den jeweiligen Märkten diskutiert.