Wie können salzhaltige Fleischmassen schonend und verschleißarm gefördert werden?
Für die Herstellung und Verarbeitung von Fleischmassen gelten besondere Herausforderungen. Hohe Hygienestandards und eine schonende Verarbeitung sind hier gefordert. Bei der Verarbeitung von Fleischmassen oder Brät wird häufig Salz den Fleischmassen zugemischt. Aus diesem Grund müssen die Pumpen eine hohe Beständigkeit aufweisen. Für schnelle Produktwechsel sind die Pumpen der HYGHSPIN Baureihe bestens geeigent. Die Reinigung der Pumpe im CIP / SIP Verfahren ist ebenfalls möglich. Bei der Herstellung von Fleischwaren sind insbeondere totraumfreie Produkte gefragt die wartungsfreundlich und leicht zureinigen sind.
Was kann gefördert werden?
- Hackfleisch / Mett
- Brät
- Fleischwaren mit Eis
- Blut
- Fettmassen
und vieles mehr.
Anwendungsbeispiele
| Einsatzbereich | Volumenstrom | Druckdifferenz | Produkt |
| Putenbrust | 8 m³/h | 12 bar | HYGHSPIN 90 Hopper |
| Geflügelfleisch mit Knochenstückchen | 8 m³/h | 7 bar | HYGHSPIN 90 Hopper |
| Rindertalg | 0,03 m³/h | 16 bar | HYGHSPIN 50 |
| Fleischbrät | 11,4 m³/h | 12 bar | HYGHSPIN 90 |
| Wurstmasse | 5 m³/h | 8 bar | HYGHSPIN 70 Hopper |
Vorteile:
- Selbstzuführende HYGHSPIN Hopper für nicht-fließfähige Massen
- Sehr gleichmäßige und schonende Förderung, kein Schäumen von Medien
- Hoher Hygienestandard, Pumpen sind CIP- und SIP-bar, Einsatz als CIP-Förderpumpe
- Einfache Demontage für manuelle Reinigung
- Trockenlaufsichere Wellendichtung
- Hohe Verschleißfestigkeit, kein Eintrag von Abrieb in das Produkt
Case Study
Herausforderungen in der Verarbeitung von Fleischmassen
Austausch von Drehkolbenpumpen
Die Kunden stellen hohe Anforderungen an Hygiene, Betriebssicherheit und Qualität in der Lebensmittelproduktion. Ein Kunde aus der Fleischverarbeitung hat sicch mit einer Vielzahl von Optimierungswünschen an uns gewandt. Ausgetauscht werden sollten Drehkolbenpumpen die immer zu Problemen führten. Die Pumpen mussten täglich demontiert und montiert werden, was umfangreiche manuelle Arbeiten mit vielen Arbeitsschritten erforderte und zu einem zeitaufwändigen Prozess führte. Dies erschwerte zudem die Aufrechterhaltung eines gleichbleibend hohen Hygienestandards – ein entscheidender Faktor in der Lebensmittelindustrie.
Die Pumpen beeinträchtigten zudem die geförderte Wurstmasse selbst und deren Qualität. Die Verarbeitung in den Pumpen führte zu Fettablagerungen, wobei sich Fett nach und nach in der Pumpe ansammelte. Wenn sich diese Fettansammlungen später lösten, konnten sie in das Produkt gelangen und Fettklumpen in den Würsten bilden, was sowohl die Qualität als auch das Aussehen beeinträchtigte.
Ein weiteres wiederkehrendes Problem war, dass Luft in die Masse gelangte. Dies führte zu Produktionsstörungen und zu zusätzlichem manuellem Aufwand und in einigen Fällen zu Produktionsausfällen.
Die Pumpen waren zudem an den Silos schwer zu handhaben, sowohl beim An- und Abkuppeln als auch bei Wartung und vorbeugender Instandhaltung. Die Ersatzteile waren kostspielig und der Geräuschpegel wurde vom Personal als hoch empfunden.