Als Edelstahl werden Stähle mit einer hohen Korrosionsbeständigkeit bezeichnet. Edelstahl ist langlebig und wartungsarm und zählt daher zu den wichtigsten technischen Werkstoffen. Darüber hinaus lassen sich bei Werkstücken aus Edelstahl sehr glatte, beständige Oberflächen mit geringen Rauigkeiten erzeugen, so dass hohe Hygieneanforderungen erfüllt werden können. Edelstähle sind Legierungen aus verschiedenen Metallen – überwiegend Eisen – und Kohlenstoff. Typische maßgebende Legierungsbestandteile sind Chrom, Nickel und Molybdän. Der Werkstoff ist je nach Zusammensetzung in Gruppen eingeteilt. Traditionelle Bezeichnungen für häufig verwendete Legierungsgruppen sind V2A und V4A. Heute bezeichnet man die Edelstähle eher mit sogenannten Werkstoffnummern, weil diese genauere Auskunft über die jeweilige Zusammensetzung und die Eigenschaften des Edelstahls geben. HYGHSPIN Schraubenspindelpumpen werden in der Regel aus Edelstahl mit der Werkstoffnummer 1.4404 gefertigt. Für spezielle Anforderungen können jedoch auch noch höherwertige Werkstoffe eingesetzt werden. Neben der Güte des Werkstoffes ist besonders unter dem Hygiene-Aspekt auch entscheidend, wie der Edelstahl verarbeitet wird. Bauteile können entweder im Gussverfahren oder durch Spanen aus Vollmaterial hergestellt werden. Bei Gussteilen kann es durch Gaseinschluss zur Bildung von Lunkern kommen, die bei der späteren Bearbeitung in Verbindung mit mikrofeinen Rissen zu Keimnestern werden und zu Kontamination führen können. Um dies zu vermeiden, werden bei allen HYGHSPIN Schraubenspindelpumpen die Teile, die mit dem Medium in Berührung kommen, aus Edelstahl-Vollmaterial gespant. Dieses aufwändigere Fertigungsverfahren bietet ein Höchstmaß an Hygiene.