Bei Gussbauteilen wird die Form der Komponente maßgeblich durch Gießen des Werkstoffes aus der Flüssigphase erzielt. Die Bauteile werden anschließend mechanisch endgefertigt. Beim Gussbau besteht die Gefahr, dass kleine Luftbläschen – Lunker – im Material eingeschlossen werden. Bei der anschließenden Bearbeitung der Oberflächen kann es dann dazu kommen, dass diese Bläschen durch das Abschleifen und Polieren geöffnet werden und winzige Hohlräume bilden, in der sich Reste des Mediums ansammeln. Diese Verunreinigungen sind nur schwer zu erkennen und zu beseitigen. Sie führen daher leicht zur Kontamination des Produktes, was besonders in der Lebensmittel- und der Pharmaindustrie mit gesundheitlichen Gefahren verbunden sein kann. Bei HYGHSPIN Schraubenspindelpumpen werden alle Bauteile, die mit dem Medium in Berührung kommen, aus Edelstahl-Vollmaterial gespant. Span für Span wird das Material von einem Edelstahlblock abgetragen, bis die gewünschte Form erreicht ist. Dieses Verfahren ist zwar aufwändiger, bietet jedoch auch ein höheres Hygieneniveau.