Viskosität beschreibt die Fließfähigkeit eines Mediums, genauer: den Widerstand eines Mediums gegen Scherung (Schubverzerrung). Je höher die Viskosität, desto zäher ist das Medium und desto schlechter ist sein Fließverhalten. Die Viskosität wird oftmals in „mPas, „cP“ oder„mm²/s“. angegeben. Wasser mit 1 mPas und Säfte mit ca. 5 mPas zählen zu den niedrigviskosen Medien. Beispiele für hochviskose Medien sind Butter oder Silikon mit Viskositäten oberhalb von 100.000 mPas. Solche Produkte fließen nicht mehr selbständig ein, sondern müssen mit Druck oder über eine Zuführeinrichtung in die Pumpe geleitet werden. Die Viskosität hat großen Einfluss auf das Strömungsverhalten von Produkten und damit auf das Förderverhalten von Pumpen. Mit steigender Viskosität nehmen die Druckverluste in der Leitung stark zu. Dieser Einfluss darf nicht unterschätzt werden. Kritisch sind insbesondere die Saugleitungen von Pumpen, da hier auftretende Druckverluste zu Problemen durch Kavitation führen können. Erschwerend kommt hinzu, dass die NPSH-Werte mit der Viskosität des Fördermediums ansteigen. Für einen möglichst flexiblen Einsatz einer Pumpe ist ein großer Viskositätsbereich entscheidend damit möglichst viele Medien unterschiedlicher Viskosität – am besten inklusive der Flüssigkeit für die CIP-Reinigung – problemlos mit nur einer Pumpe gefördert werden können. HYGHSPIN Schraubenspindelpumpen verfügen alle über einen breiten Viskositätsbereich und sind daher auch gleichzeitig für CIP- und SIP-Prozesse nutzbar. Zudem sind die Anforderungen an die NPSH-Werte im Vergleich zu anderen Pumpenbauarten geringer. Für spezielle Anforderungen steht darüber hinaus mit der HYGHSPIN Hopper eine Pumpe zur Verfügung, die dank 3-in-1-Technologie hochviskose Produkte ohne zusätzliche Zuführung einziehen kann.